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Nach der Wahl ist vor der Wahl

Nachlese zur verlorenen Bundestagswahl im SPD-Gesprächskreis

 

Aus Fehlern muss man lernen. Unter diesem Auftrag hatte der SPD Ortsverein zum offenen Gesprächskreis eingeladen, um über die Ursachen für das schlechte Abschneiden der SPD bei den Bundestagswahlen zu diskutieren. Es waren auch einige Nichtmitglieder gekommen, denen das Schicksal der SPD nicht gleichgültig ist. Auf den ersten Blick wurden von den Teilnehmern einige Gründe genannt, die sich auf das schlechte Abschneiden speziell bei diesen Wahlen bezogen: Frau Merkel hat die Union in die Mitte gerückt, dabei sozialdemokratische Positionen übernommen und den rechten Rand für die AfD freigegeben. Martin Schulz gab als Kanzlerkandidat sein Bestes, konnte sich aber angesichts des weich gespülten Wahlkampfes zu wenig gegenüber der Kanzlerin profilieren.

Es gibt aber auch tiefer gehende Ursachen, die breiten Raum bei der Diskussion einnahmen: Das klassische Arbeitermilieu gibt es nicht mehr, die Agenda 2010 hat für SPD-Klientel Nachteile gebracht und die SPD erreicht vor allem in den neuen Bundesländern viel zu wenig Resonanz..

Nach der Wahl ist vor der Wahl. So richtete sich im zweiten Teil des Diskussionsabends der Blick vor allem nach vorn: Die Entscheidung, die Große Koalition nicht fortzusetzen, wurde übereinstimmend als richtig angesehen. Die SPD braucht die Phase der Erneuerung und darf sich nicht schon wieder in einer Koalition mit der Union und noch weniger Wählerpotential im Rücken als beim letzten Mal weiter verschleißen. Erfreulich, dass der Parteivorstand gleich reagiert und einen guten Neustart hingelegt hat: Mit regionalen Dialogveranstaltungen und Überlegungen zur strukturellen Umgestaltung der Parteiarbeit.

 

 

Wie die Partei sich neu aufstellen will. Hier klicken >>


Auch in Heiden ist die SPD im demokratischen Spektrum unverzichtbar: Sie ist die einzige ernst zu nehmende Opposition gegenüber einer übermächtigen CDU, welche es aber nicht einmal gewagt hat, bei der letzten Bürgermeisterwahl einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Die wesentlichsten Schwerpunkte für die Arbeit der SPD in Heiden nach dem schlechten Bundestagswahlergebnis sahen die Teilnehmer der Diskussionsrunde auf vier Feldern: Die Ortsvereinsarbeit verstärken, Bürgerversammlungen machen, noch mehr neue und junge Mitglieder gewinnen, dem "Volk aufs Maul schauen." Dazu der Ortsvorsitzende Jan Kemper: "Der SPD-Ortsverein Heiden war und ist immer ein Anziehungspunkt für die Menschen im Ort gewesen, die sich um das Gemeinwohl Gedanken machten und denen nicht nur der eigene Vorteil am Herzen lag. Ein offenes Ohr für Missstände und Ungerechtigkeiten in unserer Gemeinde, gepaart mit einem ausgeprägten Verständnis für die Befürchtungen und Sorgen der Bürger sind zwei der grundlegenden Charakterzüge unseres Ortsvereins."

 

 

 


Unsere

Bundestagsabgeordnete

Ursula Schulte

 

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